Burnout vermeiden durch Ausstieg aus der Beschleunigungsspirale
Balance suchen - Risiken abwägen - Chancen ausloten
Wenn Sie unzufrieden sind, sich oft gestresst fühlen und einem Burnout vorbeugen möchten, können Sie mein Beratungsangebot nutzen.
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Zeitsouveränität
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Eigenbestimmtheit
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Zufriedenheitskonstanz
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Stresstoleranz
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Beziehungskompetenz
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Situationstoleranz
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Rollensicherheit
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Zielerkenntnis
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Sinnannäherung
- Standortbestimmung: Wie steht es mit Zufriedenheit, Befindlichkeit und Werthaltung? Wie steht es um Terminplanung und Eigenbestimmtheit?
- Work-Life-Balance analysieren: Leistungsideal, Perfektionismus, Abgrenzung, Stressbewältigung, Freizeitgestaltung, soziale Kontakte, Schlaf, Ernährung, Medikamenten- und Alkoholkonsum.
- Veränderungsbedarf klären: Was möchten Sie ändern, wiedringend ist der Veränderungsbedarf?
- "Entschleunigung": Ausstieg aus der Beschleunigungsspirale; Entlastungsmöglichkeiten besprechen.
- Neuorientierung: Entlastungsschritte realisieren, berufliche und persönliche Situation verbessern.
- Längerfristige Strategie zur Burnout-Prophylaxe entwickeln: Wie können Sie sicherstellen, dass Ihre Work-Life-Balance ausgewogen bleibt? Welche Ziele setzen Sie sich, was macht sie widerstandsfähiger gegen Sinnleere (seelisches Ausbrennen)?
Was ist Burnout?
"Burnout, Ausbrennen, ein Phänomen, das häufig bei Personen auftritt, die zu Berufsbeginn sehr engagiert sind, im Laufe ihrer Tätigkeit jedoch zunehmend unter Erschöpfungszuständen leiden und eine zunehmend distanzierte Einstellung zu ihrer Klientel entwickeln.
Diese Beeinträchtigung des Empfindens wurde zuerst besonders in Beratungs-, Pflege- und Betreuungstätigkeiten festgestellt, d.h. in Arbeitsbereichen, in denen das Arbeitshandeln in der Interaktion mit Klienten und Kunden besteht.
Burnout wird als Resultat eines Prozesses definiert, der sich aus Arbeitsbelastungen, Stress (Stressbewältigung) und psychologischer Anpassung zusammensetzt. Dieser Zustand entwickelt sich langsam, über einen Zeitraum von andauerndem Stress und Energieeinsatz.
Burnout kann sich ausschließlich auf das Berufsleben beziehen, aber auch aus einer Überbelastung im Versuch des Bestrebens nach Vereinbarung von privaten und beruflichen Zielen resultieren.
(...)
Beim Entstehen des Burnout fehlen die subjektiv wahrgenommenen Möglichkeiten, die Situation zu verändern bzw. ihr entrinnen zu können. Dabei spielen auch Persönlichkeitsmerkmale (z.B. Streben nach Professionalität und hoher Leistungswille) eine Rolle. Gerade weil Burnout vor allem leistungsfähige und ehrgeizige Mitarbeiter trifft und dieses positiv bewertete Verhalten in den Anfangsphasen des Burnout dominiert, ist das schleichende Abgleiten eines Menschen in den Burnout oft nicht erkennbar. Ein entsprechend verantwortungsvolles Führungsverhalten (z.B. Feedback, Mitarbeitergespräche, realistische und erreichbare Zielsetzungen) kann zur Verhinderung von Burnout beitragen." (Auszug aus dem Artkel "Burn Out", Website des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen) Hier können Sie den vollständigen Artikel lesen!
Burnout Symptomgruppen
- Erschöpfung (wird am deutlichsten wahrgenommen. Bildet in Kombination mit Unzufriedenheit Nährboden für Burnout)
- Depersonalisation (reduziertes Engagement für andere, Gleichgültige, zynische oder sarkastische Einstellung. Sozialer Rückzug)
- Verringerte Leistungsfähigkeit (bleibt oft lange unbemerkt, denn zu Beginn sind Burnout-Betroffene in der Regel hyperaktiv!)
Burnout-Symptome
- Antriebsarmut und Leistungsschwäche
- Niedergeschlagenheit und Gefühlslabilität
- Missgestimmtheit und Reizbarkeit
- Ängste, Nervosität, Unfähigkeit zur Erholung
- Erschöpfung, Müdigkeit, Schlafstörungen, Anspannung, Verdauungsstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Hypertonie, Tachykardie (sog. „Herzrasen“)
- Konzentrationsstörungen
- Depersonalisation
- Entscheidungsunfähigkeit
- Resignation und Perspektivenlosigkeit
- Gefühl einer totalen inneren Leere, Verzweiflung
- Desinteresse und völliger Motivationsverlust
- Niedrige Selbstwerteinschätzung
- Hyper- oder Hypoaktivität
- Zögern, Hinausschieben
- Impulsivität, hohes Risikoverhalten
- Sozialer Rückzug, Vernachlässigung von Freizeitaktivitäten
- Gleichgültigkeit, Distanziertheit und Zynismus
- Missbrauch von Alkohol, Kaffee, Tabak und anderen Drogen
- Körperliche Erkrankungen
Stress und Burnout
Anhaltender Stress (Dysstress) ist ein auslösender Faktor für Burnout. Burnout als Ende der Stresskette ist die Kumulation von teils schwer erkennbaren, weil„normalen“ Stress-Faktoren, die sich über einen längeren Zeitraum aufgestaut haben. Man kann zwischen "aktiven Ausbrennern" und "passiven Ausbrennern"unterscheiden. Erstere sind dauernd überaktiv, streben permanent Spitzenleistungen an, letztere bleiben "materialermüdet" auf der Strecke.
Burnout-Phasen
Der Burnout-Prozess verläuft oft in typischen Phasen:
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Sich beweisen wollen, verstärkter Einsatz, Idealismus
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Reduziertes Engagement oder „mehr vom Selben“; erste Frustration
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Verdrängung von Konflikten, Schuldzuweisungen an andere, Aggression, Depression
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Veränderungen werden sichtbar, Angst, Panikattacken, Verlust von Kritikfähigkeit
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Rückzug, beobachtbare Verhaltensänderungen, Verflachung, Zynismus, Sarkasmus
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Psychosomatische Beschwerden, Verlust des Gefühls für die eigene Persönlichkeit
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Innere Leere, Verzweiflung, Suizidgefahr
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BURNOUT: völlige Erschöpfung, häufig Zusammenbruch auf körperlicher und psychischer Ebene
(Verlaufsmodell nach Gabriele Kypta: Burnout erkennen - überwinden - vermeiden)
Burnout-Therapie
Der Weg aus dem Burnout heraus lässt sich als regenerativer Zyklus aus den oben beschriebenen Phasen ableiten:
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Entschleunigung (mit einem Bein draussen bleiben)
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Loslassen, Abstand gewinnen, Vogelperspektive einnehmen zum Erkennen und Bewerten von Zielerreichungs-Strategien, klassisches Zeitmanagement und Life-Leadership-Ansätze
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Hinterfragen des Aufwands: ist er angemessen hinsichtlich Zielerreichung? Sind meine Ziele selbst angemessen, sinnvoll? Antreiber und Glaubenssätze hinterfragen
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Akzeptanz der Veränderungsnotwendigkeit
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Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen: körperliche und psychische Gesundheit und damit sich selber wieder finden
Burnout-Tests
Auf den folgenden Websites können Sie eine Selbsteinschätzung vornehmen:
Sofern die Selbsteinschätzung kritisch ausfällt oder auffällige psychische und somatische Symptome vorhanden sind, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.


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